DEJAKUM, HEIDI


Workshop 18: Frau(en) – sein. Hypnosystemische Ideen zu „weiblichen“ Identitäten und Begegnungen auf Augenhöhe sich selber und anderen gegenüber, vor dem Hintergrund gegenwärtiger gesellschaftlicher Machtverhältnisse.

Der Mainstream der gegenwärtigen Gesellschaften definiert Menschen als weiblich oder männlich. Diese Zuschreibung hat weitreichende Auswirkungen auf die Bedingungen für Identitätsentwicklung. Ein Aspekt davon ist die Ungleichverteilung von Macht und Möglichkeiten der Einflussnahme.

Dieser Workshop lädt zur Auseinandersetzung mit Entwürfen von Geschlechterrollen ein. Dabei wird aus hypnosystemischer Perspektive beleuchtet, wie sich inmitten von Genderdiskursen, individuellen weiblichen und männlichen Sozialisationen, vielfältigen Konstrukten von Weiblichkeit(en) und Männlichkeit(en) Identitäten, Selbstbeschreibungen und Fremdzuschreibungen entwickeln.  Es werden Ideen angeboten, den eigenen vielfältigen Seiten des Frau-seins mit Respekt zu begegnen und sich zu erlauben, je nach gesellschaftlichem Kontext „situationsflexibel“ der Welt zu begegnen.

Referentin: Heidi DEJAKUM, Diplomsozialarbeiterin, AHS-Lehrerin, Systemische Familientherapeutin, Supervisorin. Vortragstätigkeit. Langjährige Arbeit in der ambulanten Betreuung von Menschen mit psychischen Erkrankungen, Erziehungsberatung, AIDS-Hilfe.  Seit 2008 ausschließlich in freier Praxis. Arbeitsschwerpunkte sind Ängste, psychosomatische Störungen, Probleme in familiären Kontexten. Lehrtherapeutin der ÖAS (Österreichische Arbeitsgemeinschaft für systemische Therapie und systemische Studien). Mitarbeit Milton Erickson Institut Innsbruck.

Bleiben Sie auf dem Laufenden!