geyerhofer, stefan


Workshop 4: Zeit und Zeitwahrnehmung – Wie wir den Faktor Zeit in der Einzel-, Paar- und Familientherapie noch besser nutzen können

Partner geben der Zeit unterschiedliche Bedeutung. Während die einen planen, wollen die anderen den Moment spontan genießen. Kinder leben im Augenblick, Jugendliche können Zeit scheinbar ungeniert ausdehnen, während Erwachsene den Fokus oft zu sehr in der Zukunft haben, darum kämpfen dem Druck der knappen Zeit Stand zu halten und nicht auszubrennen. KlientInnen hadern mit der Vergangenheit, fürchten sich vor der Zukunft, haben den Sinn für die Gegenwart verloren oder bringen Zeiten in verwirrender Form durcheinander. Der Faktor Zeit und die individuellen Wahrnehmungsmuster von Zeit lassen sich auf unterschiedliche Arten in Einzel-, Paar- und Familientherapie nutzen. Lassen sich auch spezifische Muster der Zeitwahrnehmung in unterschiedlichen Störungsgruppen finden (Ängste, Depression, Burnout, Trauma, Schizophrenie etc.) und wie können wir sie als zusätzliche, problemerhaltende Bedingungen verstehen? Wie lässt sich das Wissen über diese Wahrnehmungs- und Bedeutungsmuster für die Therapie nutzen?

 

Der Workshop soll ein grundlegendes Verständnis für Konzepte der Zeitwahrnehmung geben, Beispiele für die Anwendung in der Therapie aufzeigen und Gelegenheit bieten diese Konzepte und deren Anwendung zu erproben.

 


Mag. Stefan Geyerhofer

Klinischer Psychologe, Gesundheitspsychologe, Psychotherapeut (Systemische Familientherapie), Lehrtherapeut und Lehrsupervisor in der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft für Systemische Therapie und Systemische Studien (ÖAS), Mitbegründer des Instituts für Systemische Therapie (IST) in Wien, Mitbegründer und Vorstandsmitglied des „European Network for Brief Stategic and Systemic Therapy“. www.geyerhofer.com

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