schwetz-würth, Johanna


Workshop 12: "Hurry Slowly" - Über die Notwendigkeit langsam zu arbeiten, wenn man es eilig hat

Wie lange dauert eine systemische (Einzel-)Psychotherapie? Wie lange darf sie dauern? 10 Stunden? 20? Höchstens 30 Stunden, wie in manchen Lehrbüchern steht? Muss "das Problem" dann gelöst sein? Entspricht das der gelebten Praxis? 

Was wenn "das Problem" und auch "das Anliegen" nicht einfach zu definieren sind? Was wenn es groß ist, tief geht, die gesamte Persönlichkeit, das ganze Leben umfasst? Was wenn es mehr braucht als gut platzierte Fragen und Techniken?

Wann ist es notwendig, bewusst langsam und auch lange zu arbeiten, um mit den Klient*innen die langfristige Veränderung zu bewirken, die sie sich wünschen bzw. die sie brauchen? Wie sieht systemisches Arbeiten in langen Prozessen aus? Was bedeutet das für die therapeutische Beziehung/das Therapiesystem? Wie kann eine langsame systemische (Einzel-)Therapie konzeptualisiert werden? 

In diesem Workshop stelle ich Ansätze und Ideen zu einer langsamen systemischen Psychotherapie kurz vor und lade zu einer kritischen Betrachtung und einem gemeinsamen Abgleich mit der gelebten Realität der Teilnehmer*innen ein. 

Referentin: Johanna SCHWETZ-WÜRTH, Systemische Psychotherapeutin in freier Praxis, zertifizierte Psychotrauma- und EMDR-Therapeutin und Supervisorin (ÖAS, EMDR Institut Austria, ZAP, DeGPT, ÖVS), langjährige  Managementtrainerin  und  –coach,  die  sich  nun  ganz  dem Therapeutischen verschrieben hat; Arbeitsschwerpunkte: Psychotherapie für und mit Jugendlichen und Erwachsenen, die Außerordentliches erlebt und zu verarbeiten haben und die sich mit allen Arten von Bindungen schwer tun; Begleitung von Menschen, die ihre berufliche Identität und Sicherheit entwickeln wollen; Arbeit mit (psycho)therapeutischen Teams, die ihre Professionalität gemeinsam weiter entwickeln wollen

Bleiben Sie auf dem Laufenden!